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Körperzeit ›Wochenrückblick

Die Warterei macht mich fertig

A dog rests on the ground beside a fence, lying with its head on its paws and looking down.

Die Überweisung zum Hautarzt liegt noch auf meinem Schreibtisch, und seit dem Termin beim Hausarzt denke ich ständig daran, dass der nächste freie Platz gefühlt in einer fernen Zukunft liegt, während die trockenen, geröteten Stellen an den Armen und im Nacken seitdem eher schlimmer geworden sind. Im Büro vor dem Bildschirm zieht und juckt es am Nachmittag immer wieder, bis ich während der Bahnfahrt nach Hause ganz automatisch daran rumkratze, was mir inzwischen fast unangenehm ist, wenn jemand danebensitzt.

Diese Woche habe ich ein paar Dinge ausprobiert, ohne wirklich zu wissen, ob es etwas bringt:
– weniger Kaffee getrunken und stattdessen öfter Wasser
– nicht mehr jeden Tag nur ein belegtes Brot zwischendurch gegessen
– Milchprodukte etwas reduziert, weil irgendwo stand, das könnte helfen
– bei dm und bei Rossmann vor dem Regal mit den Feuchtigkeitscremes gestanden und am Ende doch irgendeine gekauft, ohne zu wissen, wonach ich eigentlich suche

Ob von alldem etwas hilft oder ob ich mir das nur einrede, kann ich ehrlich gesagt nicht sagen, und genau das macht mich gerade mürbe. Am Wochenende war ich wandern, und das war das Einzige, wonach es mir danach wirklich besser ging, draußen, ohne Bildschirm und ohne dieses ständige Grübeln über Cremes und Wartezeiten.

Am Montag hat mich eine Kollegin im Büro auf die Stelle am Hals angesprochen, und ich wusste im Moment gar nicht, wie ich darauf reagieren soll, ohne dass daraus gleich ein großes Thema wird. Bis zum Termin bleibt wohl nur, weiterzumachen wie bisher und abzuwarten, wie sich das alles entwickelt.

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