Seit dem Winter mit der trockenen Heizungsluft kommt bei mir kaum eine Nacht ohne Aufwachen aus, Hals und Armbeugen wollen einfach nicht zur Ruhe kommen. Vor kurzem bin ich über die Aufzeichnung eines Vortrags von einer Hautärztin gestolpert, weil ich zu Schlaf und Haut schon länger etwas gesucht hatte.
Ein Satz ist mir hängen geblieben: ‘Die Haut merkt die trockene Luft nachts stärker, weil sie sich eigentlich in Ruhe regenerieren sollte.’
Danach habe ich mir ein kleines Hygrometer geholt und auf den Nachttisch gestellt, und die Luft im Schlafzimmer war tatsächlich viel trockener, als ich gedacht hätte, obwohl ich abends immer kurz das Fenster aufmache.
Seitdem stelle ich eine Schale Wasser auf die Heizung und lasse die Tür zum Flur nachts einen Spalt offen, kostet nichts und braucht keine Umstellung.
Kurz gesagt: die trockene Luft im Schlafzimmer war ein Punkt, an den ich vorher gar nicht gedacht hatte.
