Beim Check-up hieß es neulich, mein Blutdruck sei leicht erhöht, und ich solle generell mehr auf Anspannung achten. Zufällig kam das Thema letzte Woche in der Fahrschule wieder hoch, bei der 6. Fahrstunde, kurz vor der Kreuzung mit den vielen Ampeln, wo ich sowieso jedes Mal nervös werde.
Die Fahrlehrerin hat mir kurz gezeigt, wie sie selbst vor Prüfungsfahrten atmet: lange durch die Nase einatmen, kurz halten, langsam durch den Mund wieder raus. Dazu noch ein paar Sachen, die hängen geblieben sind:
– vor dem Losfahren einmal bewusst ausatmen, nicht erst, wenn es stressig wird
– die Schultern checken, die ziehen sich bei mir immer zuerst hoch
– Hände am Lenkrad kurz lockern, das merkt man sonst gar nicht
Auf der Zugfahrt nach Hause, wo eh genug Zeit zum Nachdenken bleibt, habe ich das Ganze nochmal ausprobiert, einfach im Sitzen. Gegen das Grübeln, das sich sonst breitmacht, hat es überraschend gut geholfen.
