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Lebenszeit ›Lernnotizen

Atemübung für die Zugfahrt ausprobiert

Beim Check-up letzte Woche meinte die Ärztin so nebenbei, dass sich mein Stresslevel auch auf der Haut zeigt, und das geht mir seitdem nicht mehr aus dem Kopf. Ich pendle jeden Tag 1,5 Stunden mit dem Zug, eine Richtung, und habe dabei bisher einfach Musik gehört. Jetzt habe ich ein Audioprogramm zur resonanten Atmung ausprobiert, bei dem man auf 6 Atemzüge pro Minute kommen soll.

Am Anfang kam mir das ziemlich künstlich vor, aber nach der dritten Fahrt war ich am Unterarm schon nicht mehr so angespannt wie sonst, wenn ich im Büro ankomme. Nebenbei habe ich weitergekritzelt, wie ich es sowieso mache, und die Linien waren an den Tagen ruhiger als sonst.

Ob das an der Atmung liegt oder einfach daran, dass ich mir überhaupt mal bewusst Zeit genommen habe, weiß ich nicht. Aber die Fahrt fühlt sich seitdem weniger nach verlorener Zeit an.

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