Meine Mutter strickt mir gerade einen Pullover.
Seit 4 Wochen sitzt sie fast jeden Abend dran, Reihe für Reihe, Wolle für die Ärmel.
Ich übe seit Kurzem selbst wieder ein Instrument, und merke dabei, wie viel Geduld sowas braucht.
Sie schafft das einfach, ohne viel Aufhebens, während ich nach einer Übungsstunde schon fix und fertig bin.
Gestern hab ich ihr eine Weile zugesehen, wie gleichmäßig ihre Hände dabei sind.

Bei uns zu Hause ist gerade viel los, die Kinder, die Arbeit, und nebenbei die Frage, ob ich das Sparbuch jetzt doch anfassen soll.
Aber wenn ich die Nadeln klicken höre, wird’s für einen Moment leiser im Kopf 🧶
