Seit ein paar Tagen probiere ich was Neues aus, und wollt mal erzählen wie es lief.
Ich pendle jeden Tag anderthalb Stunden einfache Strecke zur Arbeit, und wenn ich abends heimkomme, setz ich mich meistens an den Rechner und zock bis weit nach Mitternacht.
Vorgestern hab ich mir gesagt, ich mach das jetzt anders. Drei Abende hintereinander um 22 Uhr Bildschirm aus, Licht aus, ins Bett.
Am ersten Abend lag ich halt noch bis fast Mitternacht wach und hab an alles Mögliche gedacht, was tagsüber war. Am zweiten und dritten Abend ging’s schneller, ich war so gegen halb 12 weg.
Ich glaub das es vor allem am langen Zocken liegt, das meine Einschlafzeit immer weiter nach hinten rutscht.
Ob sich an der Haut was ändert, kann ich nach drei Tagen noch nicht sagen, dafür ist es wohl zu früh. Aber morgens beim Aufstehen war ich zum ersten Mal seit langem nicht komplett zerschlagen.
Mit 64 dachte ich eigentlich, so späte Gewohnheiten wie ewig am PC hocken legt man irgendwann von selbst ab, aber bei mir hat sich das eher immer weiter nach hinten verschoben.
Macht das noch wer von euch, der auch so ne lange Pendelstrecke hat und abends eigentlich müde reinkommt und dann doch wieder vorm Bildschirm hängt. Wie kriegt ihr das eigentlich hin, abends früher abzuschalten?
