← Übersicht

Gemeinsam ›Offene Runde

Wie teilt ihr den Tag im Ruhestand

Seit ein paar Wochen merke ich abends immer dasselbe: ich liege im Bett und im Kopf laufen auf einmal die kleinen Sachen für den nächsten Tag durch, Post zur Bank bringen, Werkstatttermin klären, Einkaufsliste, alles ganz banale Sachen, aber sie lassen mich einfach nicht los. Früher, mit festen Arbeitszeiten, war der Tag irgendwie von selbst eingeteilt, jetzt im Ruhestand fehlt mir an manchen Tagen genau diese Linie, und ich merke, dass ich mir die Struktur selbst bauen muss, was leichter klingt, als es ist.

Beim Laufen geht es mir ähnlich, ich bin erst seit Kurzem dabei und schaffe es kaum, ein ruhiges Tempo zu halten, weil ich das Gefühl habe, eine Gehpause wäre schon ein kleines Aufgeben, dabei weiß ich eigentlich, dass das Quatsch ist. Dazu kommen die Fahrstunden, vor denen die Anspannung schon im Auto losgeht, besonders wenn ein größerer Kreisverkehr ansteht.

Wie geht ihr mit solchen leeren oder unklaren Tagen um, vor allem wenn ihr aus einem festen Alltag rauskommt? 🙂

Antwort 0

  • Noch keine Kommentare.
Alle Beiträge ansehen →